Koch- und Backrezepte von und für Hobbyköche und Japanfans

DrigerGatling vor 5 Jahren (editiert vor 2 Jahren)
#1
Da es hier viele Leute gibt die gerne Kochen und Backen hatte ich schon länger die Idee einen Koch- und Backthread zu eröffnen für alle die die Japanische (oder auch sonst Asiatische) Küche lieben.Meine Idee ist es, dass JEDER DER MÖCHTE hier seine Rezepte (sehr gerne auch mit Bildern) für andere User posten könnte. So hätten wir so etwas wie ein kleines LittleAkiba Kochbuch Dabei spielt es keine Rolle ob es ein ganzes Rezept oder nur eine Idee oder ein Koch Tipp ist, wichtig ist das wir Spass haben und der ein oder andere vielleicht zuhause etwas nachkochen oder ausprobieren kann ^^Ich werde dann unter diesem ersten Post die Rezepte in chronologischer Reihenfolge aufschreiben zur besseren Übersicht ^^ darum wäre ich froh wenn ihr den

Namen des Gerichts, [das Herkunftsland] und eventuell ob es Vegi oder Vegan ist dazuschreibt. Damit alle User ihr Lieblingsrezept schnell finden ^^Rezeptliste:Marinierte, gekochte Eier [Japanisch]Tamagoyaki [Japanisch]Omurice [Japanisch]Frühlingsrollen [Asiatisch]Sakana Dashi [Japanisch]Miso Paste [Japanisch]Korokke [Japanisch]Oyaki [Japanisch]Bubble Tea [Asiatisch]Okonomiyaki [Japanisch]Chilli Karaage [Japanisch]Doppelt gegartes Schweinerippenfleisch mit Zwetschgen(Pflaumen)sauceDorayaki [Japanisch]Oyakodon [Japanisch]DrinkSoborodon [Japanisch]TeriyakisauceGyoza [Japanisch]ChilisauceYakitoriMiso Ramen mit YakibutaTsukemono (Misozuke) [Japanisch/VEGAN]
DrigerGatling vor 5 Jahren
#2
Ich fange mal mit einem kleinen Beispiel an damit ihr etwas versteht was ich meine:

Marinierte, gekochte Eier [Japanisch]

Diese gekochten und marinierten Eier kann man wuderbar zu Ramen servieren.Zutaten sind zwar Handgelenk mal Pi aber für einen halben Liter 'Marinade' habe ich70ml Mirin70ml Sojasosse

in einem verschliessbaren 5dl Einmachglas verrührt und mit Wasser aufgefüllt.

Dann habe ich zwei Eier 7min gekocht (nicht zu lang damit sie innen noch weich sind) und abgekühlt in die Mischung gelegt und das ganze etwa 13-15 Stunden im Kühlschrank gelassen.

Das Ergebnis war überraschend Geschmacksintensiv.
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Ich freue mich auf weitere Rezepte und Ideen!

Dies war nun einfach ein Beispiel, ihr könnt eure Rezepte natürlich gestalten und aufschreiben wie ihr wollt :3
dark_columbia vor 5 Jahren
#3
@DrigerGatling Was verstehst du denn unter "jeder seine Rezepte"? Was ich koche, erfinde ich fast nie selber, ist immer von irgendwer "geklaut".
DrigerGatling vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#4
@dark_columbia ah, damit meinte ich einfach eure Lieblingsrezepte, egal ob 'geklaut' oder selbst kreiert ^^ (mein Beispiel ist ja auch eines das existiert ^^)

Salziges und süsses das ihr gerne macht oder esst. Können ganz einfache Dinge sein wie mein Beispiel. ^^

Wollte einfach den Usern eine möglichkeit geben ihr Lieblingsessen hier vorzustellen. Selbst tue ich mich immer schwer mir alles im Internet zusammenzutragen
dark_columbia vor 5 Jahren
#5
Alles klar, dann schliesse ich gleich mal ans Thema Eier an:

Ich mag die allermeisten Formen von Eiern nicht, egal ob asiatisch oder westlich. Worauf ich allerdings stehe, sind Omeletts. Die japanische Snack-Version davon ist Tamagoyaki. Übersetzt simpel gebratenes Ei, kommt das Aussehen weniger simpel daher, es hat nämlich meist die Form einer Rolle. Tamagoyaki packe ich gern in meine Ramen oder mein Bento.

Was man dafür braucht:

Eier

Salz

Öl

Gemäss offiziellem Rezpet auch noch etwas Sake und Zucker. Lass ich aber inzwischen beides weg und schmeckt trotzdem super.

Alles ausser dem Öl verquirlen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, eine dünne Schicht des Eis drauf geben. Wenn gestockt, die Schicht aufrollen und eine neue Schicht drunter giessen. So weiter, bis Masse aufgebraucht. So hat man am Ende eine Rolle aus vielen knusprigen Schichten, die auch noch hübsch aussieht. Sollte man keine Zeit oder Lust haben, geht natürlich auch nur eine Schicht.

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DrigerGatling vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#6
@dark_columbiaVielen Dank, die Eier (und der ganze Tisch 🤩) sehen super aus ^^ Ich mag das auch total, gebe aber immernoch Zucker dazu da ich das Salzig-süsse daran liebe 😁 aber versuche es je nach verwendung vielleicht auch mal ohne ^^
Damachi_LP1 vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#7
So ich habe da ein Rezept zu Omurice japanisches Reis Omelett ( mein Rezept gebe ich nicht so einfach raus das bleibt geheim bis aufs erste ist noch nicht perfekt ^^ )
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Zutaten

Für den gebratenen Reis:

1 Paprika

Currypulver

50 ml Sojasoße

1 Knoblauchzehe

100 ml Wasser

1 EL Ketchup

1 EL Öl

100 g TK Erbsen

50 g Mais aus der Dose

250 g Hähnchenbrust

1 Prise Zucker

250 g Champignons

1 Zwiebel

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

4 Tassen gekochter Reis

2 EL Tomatenmark

1 Prise Salz

50 ml ReisessigFür das Omelett:

Ketchup

6 Eier

Petersilie

50 g Gouda

1 Prise Salz

50 ml Milch

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

1 EL ÖlOmurice: Japanisches Reisomelett mit Hühnchen

Omuraisu oder auch Omurice ist ein mit gebratenem Reis gefülltes Omelett. Ursprünglich kommt dieses leckere Reisgericht aus Japan und ist dort super beliebt. Zu unserem gebratenen Reis haben wir zum Beispiel noch Champignons, Paprika, Mais und Hühnchen dazugegeben. Das Ganze wird dann einfach in einem Omelett versteckt, mit Ketchup verziert und fertig ist unser Omurice! Probier’s doch auch einmal aus, so easy geht’s:Step 1:

Für den gebratenen Reis musst du zuerst das Gemüse vorbereiten. Dazu die Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprika fein würfeln. Die Champignons in dünne Scheiben schneiden. Die Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden.

Step 2:

Nun kannst du die Zwiebeln und den Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl glasig anbraten. Anschließend die Paprika und das Hähnchen hinzugeben und mitanbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Champignons hinzugeben und ebenfalls mitbraten. Das Ganze mit dem Ketchup und dem Tomatenmark vermengen und mit dem Wasser ablöschen. Jetzt kannst du die Erbsen und den Mais hinzugeben und alles mit Curry, Sojasoße, Reisessig und Zucker würzen. Die Soße für ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den gekochten Reis dazugeben und alles miteinander vermengen. Das Ganze so lange anbraten, bis der Reis leicht knusprig wird.

Step 3:

Für das Omelette zuerst den Gouda reiben. Dann die Eier mit der Milch, Salz und Pfeffer und etwas Gouda verquirlen. Etwas Öl in eine Pfanne geben und einen Teil der Ei-Masse hineingeben, sodass der Pfannenboden bedeckt ist. Jetzt musst du kurz warten, bis das Omelette etwas gestockt ist. Dann kannst du einen Teil des Fried Rice in die Mitte geben und das Omelette von den Seiten über den Reis klappen.

Step 4:

Das Omurice auf einem Teller servieren und mit Ketchup und etwas Petersilie verzieren.
DrigerGatling vor 5 Jahren
#8
@Damachi_LP1 Danke, irgendwann versuche ich mich daran xD
Damachi_LP1 vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#9
@DrigerGatling na dann frag mich dan nach meinem geheim-Rezept villeicht gebe ich es dan preis? Dauert sowieso nicht mehr so lange so eins zwei mal kochen dann ist glaube Ists perfekt

Dann mus ich es nur noch auf papier bringen und nach mir benennen 😁LG Euer Hobby-Koch Damachi_LP
dark_columbia vor 5 Jahren
#10
@DrigerGatling Danke Ja, mir ist eben aufgefallen, dass in der japanischen Küche sehr oft Zucker verwendet wird. Das hat mich dann irgendwann angefangen zu nerven und ich hab ihn meistens weggelassen.@Damachi_LP1 Dein Omurice ist mega niedlich 😍Was da auch noch aufm Tisch rumliegt:Frühlingsrollen:

Hack (in meinem Fall Vegi-Hack)

Karotten

Bohnensprossen

Knoblauch

Glasnudeln

Sojasauce

Frühlingsrollen-Teigblätter (ich hab harte genommen, die man vor Verwendung in heissem Wasser aufweicht)

ÖlGlasnudeln einweichen, alles möglichst klein machen. Danach alles anbraten und die Sojasauce drüber kippen. Füllung in den Teigblättern einrollen, gut "verschliessen" und in Öl braten.
Yuu vor 5 Jahren
#11
Ich hab vor über zwölf Jahren eine Art Sakana(Fisch)dashi angesetzt, die ich vor sechs Jahren zum ersten Mal geöffnet habe. Es ist eine solch hochkonzentrierte Basisbrühe, dass ich sie allenfalls spritzerweise in Suppen etc. einrühre, da der starke Fischgeschmack sonst alles erschlägt.

Urprünglich habe ich darin frische Sardinen mariniert. Die Sardinen habe ich langsam unter dem Backofengrill geröstet und dabei immer wieder mit der Marinade bepinselt. Den Überschuss habe ich aufgefangen, mit der übrigen Marinade eingekocht, gefiltert und luft-und lichtdicht verpackt. Dann hat das Ganze jahrelang in meinem Kühlschrank, respektive Keller, vor sich hin geträumt.

Da das Ganze auf einer Basis von Sojasauce, Mirin, Zucker, Fischsud und Gewürzen aufgebaut ist, lässt sie sich ideal als Ersatz für dashi einsetzen, wo nur kleine Mengen gebraucht werden(z.B. Tamago-Sushi, leichte Dashi, usw.) Einen Nachteil hat sie allerdings: der Gestank beim Öffen ist alles andere als lieblich.

https://i.imgur.com/dnsw6pO.png
dark_columbia vor 5 Jahren
#12
Ich hab letztes Jahr Miso-Paste selber gemacht. Die war richtig lecker und ich musste keine Angst haben, dass da Fisch oder Chemie drin ist.

Dafür braucht man Sojabohnen und Koji-Reis, beides eingeweicht und danch weicht gekocht, und Salz. Bohnen mit dem Salz vermischen und am besten in einen verschliessbaren Plastikbeutel stecken. Dann so richtig alle Agressionen an ihnen auslassen 😁 Wenn ihr sie zu Brei gestampft habt, mit dem Reis mischen und nochmals kneten. Die Paste zu Bällchen formen und diese fest zusammendrücken. Ein Glas mit etwas Alkohol sterilisieren und die Paste-Bällchen einfüllen, sodass keine Luft dazwischen bleibt. Mit Salz bestreuen und mit Frischhaltefolie abdecken, Glas gut verschliessen.

Dann ein halbes Jahr im Keller fermentieren lassen.
DrigerGatling vor 5 Jahren
#13
Woooooow ich danke euch vielmals für die tollen Rezepte 🥰 Frühlingsrollen möchte ich irgendwann auch mal probieren ^^

Das Dashi sieht (riecht? XD) auch Interessant aus... bisher habe ich mir immer mit Pülverchen geholfen xP
dark_columbia vor 5 Jahren
#14
Eins meiner Lieblingsrezepte sind Korokke, die japanische Version von Kartoffel-Kroketten.

Es braucht: Kartoffeln, (Vegi-)Hack, Zwiebel, Mehl, Ei, Panko*, Pfeffer, Salz, Öl

*japnisches Paniermehl, gröber und dadurch knuspriger als unseres

Kartoffeln schälen, kochen und zerdrücken. Zwiebeln klein schneiden, mit dem Hackfleisch braten, würzen. Alles mischen und zu Scheiben zusammendrücken. In Mehl, verquirltem Ei und Panko wenden. In heissem Fett braten oder frittieren.Zu sehen auf dem Bild unten in der Mitte.
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DrigerGatling vor 5 Jahren
#15
Ooooh Korokke!! Vielen Dank, das wollte ich auch immer mal machen x3 und die sehen echt lecker aus! In Japan ass ich auch manchmal Korokke und das ist so ein toller Snack
dark_columbia vor 5 Jahren
#16
Andere leckere, runde Dinger sind Oyaki, gebratene Teigtaschen.

Es braucht: Mehl, Kohl, Bohnensprossen, Karotte, Sojasauce, Miso, ÖlKohl und Karotte möglichst klein machen. Etwas Wasser, Sojasauce und Miso verrühren. Das Gemüse im waren Öl dünsten, dann mit dem Mix ablöschen und einkochen lassen. Zwei Teile Mehl mit einem Teil Wasser zum Teigt verkneten. Daraus 10cm-Durchmesser-Scheiben formen. Füllen und gut verschliessen. Oyaki in der Pfanne "backen", bis sie braun sind.Zu sehen auf dem Bild oben rechts.

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Alucard vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#17
Ab und zu trinke ich selbstgemachten Bubbletea.

Hier mein Rezept für euch:Für 1 L Bubble Tea benötigt ihr folgendes:8 EL Tapioka Perlen

2 EL Brauner Zucker

1 Liter Kalter Oolongtee8 El Tapioka Perlen 10 - 15 Min im Wasser im Verhältnis ½ Kochen.

Danach 30 Minuten auf Stufe 2 mit Deckel zu köcheln lassen.

Wenn fertig gekocht 2 Esslöffel Zucker darin vermischen, in den Kühlschrank stellen und kalt werden lassen.Bubbl´s ins Glas abfüllen und kalter Oolongtee dazu geben. Wenn vorhanden mit Eiswürfel geniessen :-)Fertig :-)

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DrigerGatling vor 5 Jahren (editiert vor 5 Jahren)
#18
Wieder einmal ein Rezept das ich relativ einfach finde und das man machen kann wie man will ^^

Okonomiyaki

für den Teig (2 Okonomiyaki)100g Mehl140ml Dashi (ich mische es meist noch mit etwas Gemüsebouillon weil ich es lieber etwas salziger habe ^^, man kann auch nur Wasser oder einfach eine Bouillon nehmen die man mag, weil nicht jeder Dashi zuhause hat ^^)Salz, Gewürze 2 Eierca 200g Kabis (und oder Gemüse, Fleisch, Fisch Meeresfrüchte.. was man gerne hat ^^)Belag wie Speck/Schinken etc, falls man möchteDas Mehl, Dashi, die Eier und allenfalls Gewürze zu einem glatten Teig verrühren. Den Kabis (Gemüse, Meeresfrüchte, Fleisch etc) fein schneiden und die Zutaten zugeben und nochmals darunterrühren. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein (sonst schwimmt er euch in der Pfanne davon :3)

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(Bei meinem Teig ist noch Thon drin ^^)Etwas Öl in die Pfanne geben und die hälfte des Teigs bei mittlerer Hitze etwa 5min anbraten und den 'Kuchen' dann wenden. Wenn der Teig fest ist ist das Okonomiyaki fertig.

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Zu guter letzt könnt ihr das Okonimyaki noch mit Okonomiyaki-sauce und Mayonnaise 'verfeinern' (oder was auch immer ihr mögt ^^)

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leu84 vor 5 Jahren
#19
@DrigerGatling

Super! Am Mittwoch gehe ich zum Japanisch-Laden meines Vertrauen und kann ein paar fehlende Zutaten besorgen. Dann gönne ich mir Okonomiyaki zum Abendessen 😋
DrigerGatling vor 5 Jahren
#20
@leu84 oooh wie schön! Dann hoffe ich dass dir das Rezept gefällt Ä Guete demfall 😄

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