Wolltet ihr früher mal Mangaka werden?

vor 5 Jahren HubMei
#1
Hallo liebe Freunde!

Ich bin neu hier, aber wollte mal mit euch teilen und eure Erfahrungen auch kennenlernen.

Als ich zwölf Jahre alt war, ist mir in den Sommerferien zum ersten Mal eine Geschichte für einen Manga eingefallen. Der Funke für die Erzählung war eine Zeichnung, die ich am Vortag gemacht hatte: ein Kind, das auf dem Rücken einer Schildkröte auf dem Meer reiste. Habt ihr erraten welchen Anime meine Inspiration war? Leider habe ich die Zeichnung und das "Drehbuch" nicht behalten. Wie war es bei euch? Welcher Anime war die Inspiration eurer ersten Geschichte?
vor 5 Jahren dark_columbia
#3
@HubMei Ich hab als Kind kurze Pokemon und Sailormoon Geschichten gezeichnet. Da ich aber keinen Bock auf Hintergründe hatte, habe ich mich dann ziemlich bald nur noch Einzelbildern zugewandt. Oder geschriebenen Geschichten.

Deinen Manga hätt ich gerne gelesen, Geschichten auf oder im Meer sind immer toll 💙🌊
vor 5 Jahren HubMei
#5
Ich habe auch sehr gern Pokemon und Sailor Moon angeschaut. Bei Sailor Moon (und andere Animes) hatte ich das Problem, dass der Sender jeden Tag eine wilkürliche Folge übertragen hat. XD
vor 5 Jahren Kaa
#6
Gezeichnet schon, aber wirklich Comiczeichner oder so, nein niemals XD ich hab immer lieber geschrieben^^ Berufstechnisch war ich eh früh festgelegt XD
vor 5 Jahren Inanna-chan
#7
@HubMei

Bei mir war das auch etwa als ich um die 12 Jahre alt war, dass ich mit eigenen Geschichten angefangen habe. Mir kamen die Ideen meist beim Starren in den Nachthimmel oder beim Hören von gewissen Liedern.. 😃 Ist heute immer noch so, dass mich bestimmte Lieder inspirieren und mir dann neue Ideen zufliegen. Auch wenn mich die Realität eines besseren hätte belehren müssen - ich möchte immer noch Mangaka werden 😆😂
vor 5 Jahren HubMei
#8
@Kaa Und hast du deine Geschichten immer noch? Als ich 18 Jahre oder so war, habe ich einmal dummerweise alle meine Texte weggeworfen, zusammen mit meinen Zeichnungheften aus der Kindheit. Jetzt bedauere ich es sehr, habe nur noch einen kurzen Comic am PC, den ich mit 15 gezeichnet habe. (^^")
vor 5 Jahren HubMei
#9
@Inanna-chan

Bei mir war es auch so, der Himmel am Abend und auch die regnerischen Tagen haben mir inspiriert. Mit Musik habe ich erst mit 14 angefangen, als ich eine Stereoanlage zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Meine erste CD war eine Sammlung von Shakiras alten Lieder. XD Zeichnest du noch?
vor 5 Jahren Inanna-chan
#10
@HubMei

Kannst du dich aber noch an die Geschichten erinnern? Könntest sie ja nochmal niederschreiben und neu zeichnen.. ☺

Das musste ich bei einem meiner Manga auch. Ich hatte für jede Geschichte eine Art Notizbuch, in der ich alles von Charakteren über Kapitelplanung etc reingeschrieben habe.. Einiges habe ich mit den Jahren (und Wohnungswechseln🙄) leider auch verloren. Da ist mir mal was witziges passiert - Bei meinem eigenen "Liebslingsmanga" dachte ich zunächst auch, dass ich alle Unterlagen verloren hätte und schrieb alles neu auf (btw die Geschichte entwickelte ich mit 14 Jahren und jetzt bin ich doppelt so alt😂). Ich dachte dann ich könnte sie mit neuen Ideen bereichern und hab einiges "ergänzt". Zufälligerweise fand ich in einem Karton dann mal das Notizbuch zu dieser Geschichte und meine "Erneuerungen" hatte ich damals schon aufgeschrieben.. Nur wusste ich nicht mehr, dass ich diese Einzelheiten schon damals in die Geschichte eingebaut hatte...😅
vor 5 Jahren Inanna-chan
#11
@HubMei

Mittlerweile zeichne ich vielleicht alle 1-2 Monate einen Tag was.. Früher war es täglich.. Der Brotjob nimmt mir leider die Zeit für die Schönen Dinge..😒 Und du?
vor 5 Jahren Kaa
#12
@HubMei

Ich schmeisse nicht weg ^^" und der Digitale Teil hat bis jetzt grösstenteils überlebt. Nicht alles Gold natürlich, aber das ist egal. Viele meiner alten Zeichnungen hab ich auch noch in Ordnern^^
vor 5 Jahren HubMei
#13
@Inanna-chan

Das ist ein guter Vorschlag. Ich werde mal alles (was ich noch im Kopf habe) wieder aufschreiben. 🙂

Was dir mit deinen "Ergänzungen" passiert ist, ist echt sehr lustig 🤣🤣🤣. Wie schön, dass du dazu noch deine alten Notizen wieder gefunden hast! 😊 Vielleicht weiss ich auch noch, wie genau meine Figuren aussahen (sollte mal Lebensmittel mit viel Eisen nehmen, damit ich mein Gedächtnis verbessere xDD). Früher habe ich auch täglich etwas gezeichnet, aber die meisten Geschichten habe ich schriftlich festgehalten. Ich glaube, ich war zu perfektionistisch und darum wurden mir die Geschichten nie gut genug, um sie in Zeichnungen umzuwandeln. Meistens habe ich nur die Figuren (und Gegenfiguren) entworfen. Die einzigen Mangas, die ich gezeichnet habe waren "Experimente", um meine Zeichnenfähigkeiten zu verbessern. Am Anfang waren diese "Nebengeschichten" nur für die Übung gedacht, aber mit der Zeit habe ich auch diese lieb gewonnen. 😅 Worum handelt es sich denn in deinem aktuellen Manga?
vor 5 Jahren HubMei
#14
@Kaa

Da hattest du immer die gute Entscheidung getroffen. 😊 Es ist immer schön, alte Zeichnungen oder Notizen (wenn sie noch klat sind) wieder anzuschauen bzw. lesen.
vor 5 Jahren Inanna-chan
#15
@HubMei

ja versuchs mal, vielleicht kommst du beim erinnern dann auf neue Ideen, die dir noch besser gefallen

Das mit dem aufschreiben, aber nicht zeichnen kenne ich nur zu gut.. ich habe auch solche Geschichten, die sich immer nur in meinem Kopf abspielen aber ich nie auf Papier bringe xD

Einen "aktuellen" Manga habe ich nicht... Ich hab breite Interessensgebiete und wohl jeweils zu jedem Interesse eine Mangageschichte entworfen (z.B. Sci-Fi, Hexen, Romance usw). Wirklich dauerhaft gezeichnet und weiterentwickelt habe ich aber nur 2 Mangas. Und du??
vor 5 Jahren Yuu
#16
Hmm, Comiczeicherin..als ganz klein, bis etwa achte Klasse, wollte ich bei Disney arbeiten. Hab dann mal 'ne Doku gesehen, wie's hinter den Kulisssen aussieht(und das war während der Disney Renaissance) und dacht mir, nyeeeh, lieber doch nicht. Hab dann mal was angefangen als ich so achtzehn, neunzehn war und tatsächlich ein, zwei Seiten gezeichnet, bis ich merkte, dass ich

a.) keine Story zu erzählen hatte und

b.) keine wirklich interessanten Charas, die die Story beleben würden.Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Skizzen noch irgendwo habe...

Muss allerdings zugeben, dass ich öfters einen auf Frederic Remington mache und zerstöre dann Skizzen und Zeichnungen, die mich nerven.
vor 5 Jahren HubMei
#17
Ich verstehe. Ja, man kann trotzdem die Werke anderer geniessen, wenn man nicht schreibt oder zeichnet. Was hast du denn im Doku gesehen? Sind die Zeichnerinnen gefoltert oder was? XDD Was hatte dir damals nicht gefallen?
vor 5 Jahren HubMei
#18
@Inanna-chan Ich habe mir hauptsächlich Abenteuergeschichten gedacht. Aber ein Experiment, dass ich mit 15 gemacht habe, war über einen Teenager, der an einem heissen Mittag (wie fast immer in meinem Land) einen Unfall zu Hause hat und beim Aufwachen fremde Leute um ihn herum findet. Obwohl er es noch nicht weiss, sind diese Leute eigentlich sein "Über-Ich" , sein "es" und seine "sie". Und das passiert ihm gerade, wenn er wichtige Prüfungen an der Schule hat und auch als er einer Mitschülerin erzählen möchte, dass er in sie verliebt ist. Diese Situation erschwert sein Leben momentan, aber dadurch wir er auch viel von sich selbst lernen.
vor 5 Jahren Inanna-chan
#19
@HubMei

Oh hast du gut durchdacht. Klingt nach einer amüsanten Geschichte 👍
vor 5 Jahren HubMei
#20
@Inanna-chan

😅😅😅 Danke. Das alles ist mir eingefallen, als ich für eine Prüfung in Psychologie an der Schule lernen musste. (wie weit die Gedanken fliehen können, wenn man keine Lust auf Lernen hat 🤣) Aber ich habe zum Glück die Prüfung bestanden!
vor 5 Jahren Yuu
#21
Dein MAnga klingt viel interessanter als meiner. Meins litt daran, das es zu 'slice of Life' war. Was ok ist, wenn die Charas interessant sind. Meine waren's nicht.

Die doku..ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber was sich mir eingeprägt hat, war diese Hintegrundzeichnerin, ca Ende Vierzig/Anfang Fünfzig. Sie sah so verhärmt und grau aus, und auch die anderen, meist jüngeren Mitarbeiter um sie herum wirkten nicht einfach nur gestresst, sondern richtig ausgelaugt. Die ganze Atmosphare wirkte so ungesund; nicht wie ein Animationsstudio, sondern eine Dosenfutterfabrik. Sie hatte dieselben leeren, trüben Augen wie Fliessbandarbeiter, die Tag um Tag die exakt selben Handbewegungen machen müssen, nicht wie Künstler, die zig-Tausende Farbschattierungen auf zehntausende Kilometer Film in ewigen Wechseln tupfen. Klar ist das auch monoton, aber in einem Animationsstudio zu arbeiten sollte nicht so eine..sterile, desillusionierende Arbeit sein.
vor 5 Jahren dark_columbia
#22
Also ich würd auch nicht Mangaka sein wollen 😅

Ich hab noch nie von einem Mangaka gehört, der nicht gesagt hat, dass die Deadlines ihn fertig machen. Und meistens hat man dann gar nicht so viele Freiheiten, wie man sich das vorstellt. Da kommen irgendwelche Vorgaben von oben und wenn einem die nicht passen, hat man eben Pech gehabt.

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